Spielerei

Dienstag, 14. August 2007

Fichtelgebirge 9/10

Wieder die halbe Familie (diesmal mit dem anderen Sohn) im Schwimmbad in Fichtelberg abgeladen. Bei herrlichem Wetter erneut den Ochsenkopf ins Visier genommen. Diesmal von der anderen Seite - Bischofsgrün. Hier kostet das Parken gleich mal 1,50 Euro. Dafür gab es die Option mit der Sommerrodelbahn zu fahren oder aber völlig unerwartet einen Kletterwald zu besuchen. In luftiger Höhe kann man hier über diverse Hindernisse von Baum zu Baum gehen/schwingen/hangeln. Die grüne Tour hat mein 5-jähriger völlig cool gemeistert. Selbst die Sicherungen umhängen. Alleine die Seilrolle zur nächsten Plattform. Genau das Richtige.

Die Fahrt auf den Gipfel mit der Seilschwebebahn gehörte natürlich diesmal auch wieder dazu. Diesmal mit Aussicht, mit Braten und Klössen. Beim Hinunterfahren sahen wir einen schwarzen Eichkater.
Mein Bauch schmerzte. Das Eis mit Sahne und Pfirsich war anunpfirsich ganz gut, aber denn doch etwas zu viel.
Auf dem Heimweg stürzte ein Greifvogel neben unserem fahrenden Auto in die Tiefe. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Attacke der aufgemalten Robbe auf dem Auto galt oder einem bemitleidenswerten Kleintier. Uns und dem Vogel ist jedenfalls nichts passiert. Guten Augen und Reflexen sei Dank - äh - nicht meinen.

Montag, 13. August 2007

Fichtelgebirge 8/10

Ausflug nach Hof. In Oberbayern ganz oben. Witzigerweise wirbt der Berliner Bezirk Reinickendorf mit einem ähnlichen Slogan: In Berlin ganz oben.
Auf dem Programm: Botanischer Garten und Zoologischer Garten. Der unsichtbare Luchs* und ansonsten eher "Haustiere" waren nicht ganz meine Erwartungen an einen Zoo - hm - es war ein schöner Garten. Hier ein nahezu kompletter Überblick über die ganze Anlage.

Die Käseplatte war Supermarkt-Allerlei. Aber den Kindern hat's gefallen. Endlich waren die Leguane mal zu sehen (nicht wie bei den Schmetterlingen, wo es angeblich auch einen gegeben haben soll) und auch ein paar Pfeilgiftfrösche.

Auf der Rückfahrt Regen und "Jetzt noch Eisessen" von der Beifahrerseite. Nachdem die Regenwolke unterfahren war und wieder die Sonne schien, waren wir auch schon wieder zu hause - Pech mit Eis.
Morgen soll es nochmal zum Baden gehen, da paßt Eis auch viel besser ;)
Highlight des Tages: Meine Frau hat 2 Euro am Theresienstein gefunden.

*) unsichtbar, weil es zwar einen Käfig gab und ein schönes Bild im Prospekt, aber keinen Luchs. Zitat des Jüngeren: Der ist gerade einkaufen.

Sonntag, 12. August 2007

Fichtelgebirge 7/10

Der sonst wahrscheinlich eher ruhige Kurort Bad Steben lud ein zum Heißluftballon-Treffen. Drei Tage dauerte die Veranstaltung, aber nur am letzten Tag war das Wetter auch zum Ballonfahren geeignet. Angelockt von einem Radiobericht haben wir einfach unser gutes Wetter eingepackt und sind aufgebrochen. Die vielen Bilder der schönen Ballone sind unter Impressionen (unten rechts auf dieser Seite) zu finden.

Ein weiteres Highlight des Tages war der Hubschrauberrundflug (OK, das waren mal eben 30/35 Euro pro Kind/Erwachsenen), aber diesmal war das Geld gut angelegt.

Zum Essen sind wir nach Lichtenberg ins Burghotel gefahren. Als Berliner denkt man bei der Erwähnung Lichtenbergs nicht gerade an eine alte Burg. Abzüge in der A-Note wegen Gräten im Zanderfilet, aber sonst Höchstnoten, da viel und lecker und bisher die besten Toiletten.

Nach "Chillen" im Kurpark, Abfahrt/Aufstieg der Ballone genossen und müde heim.
Kurz vor dem Ortseingang Röslau querte noch ein Reh die Strasse in flottem Galopp.

Samstag, 11. August 2007

Fichtelgebirge 6/10

Ausflug in die weltbekannte Stadt Bayreuth. Das Urweltmuseum lockt mit einem riesigen Dinosaurier vor der Tür. Also sind die blöden Touristen drauf reingefallen und haben sich Abzocken lassen. Das Museum an sich ist sehenswert, der Drachenkeller und die Sonderausstellung sind ein Witz.

Für diesen vertrockneten Klapperknochen nochmal 3 Euro (wo doch die gesamte Ausstellung nur 2 Euro kostet) - Es wird Zeit für eine bezahlbare Datenflatrate für Handys, dann hätte ich das schnell mal vorher nachschauen können.
Abseits vom "Mainstream" (im wahrsten Wortsinne) sind wir einem Schild gefolgt mit der Aufschrift "typisch fränkische Küche". Das Gasthaus hatte 5 Tische und war kleiner als unser Wohnzimmer. Es gab sehr leckeren Wildhasen und Rehbraten mit Klössen. Die Rahmpfifferlinge mit Semmelknödel waren wohl zu wässerig. Die Leberknödelsuppe war dagegen wieder sehr sehr gut. Der Abstecher hat sich also gelohnt. Die Köchin steht übrigens neben dem Schirm.

Mit viel Suchen und Fragen ging's abends weiter im Zickzack nach Lehen zur Haller Mühle zum Holzofenbrot und im Freien lebenden Kängurus. Wegen Regens war das Fest eine Indoorangelegenheit mit komischer Stimmung. Schnell gegessen und das allabendliche Auf und Ab nach Hause.

Freitag, 10. August 2007

Fichtelgebirge 5/10

Wegen leichtem Regen wurde die halbe Familie im Schwimmbad in Fichtelberg abgeliefert. Spontan mitten im nebligen Wald angehalten und ein stillgelegtes Silberbergwerk besichtigt. Mit silberner Nase weiter zur Seilbahn (genauer Seilschwebebahn, als ob man sonst auf dem Hosenboden hinaufgezogen würde) hinauf auf den Ochsenkopf. Tip: In Fleckl kann man kostenlos parken. Der normalerweise sicher riesige Turm war nur ansatzweise zu erkennen. Nebel. Nebel. Nebel. Lecker Leberknödelsuppe (und ein paar Weißwürste mit süßem Senf) gegessen, weil der Koch nur bis 15 Uhr da war und wieder runtergefahren. Herrlicher Nebelwald, voller Düfte und entrückend romantisch.
Das für den Abend geplante Feuerwerk in Bad Berneck ist aufgrund der schlechten Witterung ausgefallen, so daß ich sofort die schön kurvigen Bergstraßen genießen konnte (zum Leidwesen meiner Passagiere).

Donnerstag, 9. August 2007

Fichtelgebirge 4/10

Der heutige Tag stellte den Tiefpunkt des Urlaubs dar. Das heißt natürlich, daß es ab da nur besser werden konnte - wurde es auch.
Ziel des Tages war eigentlich das ehemalige BuGa-Gelände und das Hallenbad von Marktredwitz, welches gegen 14 Uhr öffnen sollte. Leider hat der Radwanderweg um den Ort lustige kleine Farbkleckse wie das Icon der BuGa. So folgten wir der Flasche und nicht der Sandale, sprich wir gingen mangels weiterer Beschilderung in die falsche Himmelsrichtung und landeten beim Marktredwitzer Klärwerk. Nachdem dieses umrundet war machte man sich mit folgendem Stein auch noch über uns lustig: Geradeaus kommt man nicht sehr weit

Das wir auf dem Weg zum Klärwerk durch das Ghetto von Franken mußten, unterstützte den Entschluß den Ort aus unseren Karten zu streichen.
Zu allem Glück fing es Nahe dem rettenden Auto auch noch an zu regnen und das Hallenbad war wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Also nichts wie raus aus dem Nest.
Flucht nach Bad Alexandersbad auf der Suche nach etwas Eßbarem. Die dorfeigene Oma hat uns einen Gasthof ca 1,5 km außerhalb empfohlen. Leider gab es nur bis 14 Uhr warme Küche. Somit war gegen 14:30 der Koch nicht mehr da. Leider kein Witz. So wurde es zum geflügelten Wort und wir haben unseren Zeitplan so umgestellt, daß wir meist erst Essen gingen und dann etwas Ansehen. Es gab also leckeren selbstgemachten Käse mit Knoblauch und eine riesige Scheibe Brot. Die anderen hatten wohl nicht so viel Glück bei der Speisenwahl.
Zum Abschluß und der Aufmunterung diente einen Ausflug zum Greifvogelpark im nahen Wunsiedel.
Donnergrollen im Hintergrund mahnte zum Aufbruch. Der Besuch war es aber Wert. Die beeindruckenden Tiere aus nächster Nähe zu sehen und die schöne Anlage haben allen gefallen.
Das Finale: Nachhause zum Blitzegucken.

Mittwoch, 8. August 2007

Fichtelgebirge 3/10

Bei 20°C und zeitweisem Regen stand das Dampflokmuseum in Neuenmarkt auf dem Programm. Der randvolle Lokschuppen zaubert einen in die Vergangenheit. Man kann an einer Stelle unter die Loks gehen. Ein Blick in die geöffnete Front gibt die sonst verborgenen Rohre im Bauch der dampfenden Riesen frei. Es riecht herrlich nach Öl und Stahl.
Für Kinder (und nur für diese empfehlenswert) gibt es eine Fahrt mit einer Schmalspurbahn auf dem kleinen Freigelände - natürlich unter Dampf. Das läßt sich unmöglich in alles in Worte packen, daher empfehle ich einen Blick auf die Bilder (Unter Impressionen unten rechts).

Zum Mittag gab es die im Nachhinein teuersten Rahmpfifferlinge des Urlaubs, aber geschmeckt haben sie mir.

Attraktion Nummer 2 sollte der Schmetterlingspark werden. Da es sich hier um ein einziges Zelt handelt, dessen Eintrittspreise jenseits von Gut und Böse liegen, verlinke ich das hier ausdrücklich nicht!

Schmankerl des Tages war der Preisaushang, der für die Familienkarte ausdrücklich verwandte Eltern vorraussetzt. Man hört ja öfter mal Geschichten ... aber so schwarz auf weiß ist es mir noch nicht begegnet.

Dienstag, 7. August 2007

Fichtelgebirge 2/10

Der Ausflug zum Felsenlabyrinth Luisenburg fand unter erschwerten Bedingungen statt: Ohne Wasser. Die beiden Flaschen standen brav neben dem Bett und haben den ganzen Tag dort gewartet. Man sollte aber auf jeden Fall etwas zu Trinken dabei haben (Gut, daß die Oma noch etwas dabei hatte). Mir ist nicht ganz klar, wie jemand die Frechheit besitzen kann für ein paar Felsen Eintritt zu verlangen, aber das sollte nicht die letzte Abzocke gewesen sein. OK, wie immer regelt die Nachfrage den Preis. Schließlich war ich so ein Depp, der für diese paar Brocken bezahlt hat.
Schön war es denn doch.
Die Felsen haben zum Klettern eingeladen und lieferten den Kindern in ihren Nullreibungsstraßenschuhen genügend Reibung auch für anspruchsvolle Winkel.

Zum Mittag gab es Kartoffelsalat und Schnitzel zu moderaten Preisen. Klimatisiert völlig allein drinnen, da sich draußen die Raucher die Kante gegeben haben.
[Sarkasmus] Es muß herrlich sein, statt der miesen Waldluft mit dem blöden Nadelaroma, seine eigenen wohltuenden (Krebs-) erregenden Rauschkräuter rauchen zu können.[/Sarkasmus]
Abends ging es nochmal zum See (diesmal war dieser etwas kälter).

Montag, 6. August 2007

Fichtelgebirge 1/10

Fahrt nach Röslau im Zentrum des U-förmigen Fichtelgebirges. Dank Luftbild von Google war die Unterkunft für die nächsten 10 Tage leicht zu finden.
Abends ging es noch an den Weißenstädter See. Bei reichlich 30 Grad Außentemperatur und gefühlten 25 Grad Wassertemperatur ein herrlicher Ausklang.
Highlight des Tages: Minifrosch (wohl eher eine Kröte)

Und damit niemand denkt wir wären im Land Weit-Weit-Weg gewesen: Wir hatten sogar Internet. Die eigenwillig liebevolle Verkabelung findet man auf untigem Bild. Einfach dem grünen Kabel folgen. Leider war es eine PPPoE-Verbindung, so daß mir mein mitgebrachter WLAN-Router mangels Zugangsdaten nichts genützt hat (ich habe diesen ja hier hinter einem Kabelmodem). Demnächst soll es aber auch WLAN serienmäßig geben.
Mit dem vorkonfigurierten Laptop, den es dann leihweise als Ersatz gab, war es dann möglich die üblichen Kleinigkeiten zu erledigen: Mails und Konto, aber auch Wetter(!), Restaurants und Sehenswürdigkeiten.
Danke nochmal für diesen außergewöhnlichen Service!

Samstag, 4. August 2007

Neue U-Bahn Züge


Die Neuen U-Bahn Züge der BVG rollen ja schon seit einigen Tagen auf der Linie U2 (Ruhleben - Pankow), aber ich habe erst heute davon erfahren, als ich eine alte Zeitung weggeräumt habe. So haben wir uns spontan aufgemacht so einen neuen Zug zu jagen. Das obige Bild zeigt den Zug bei der Einfahrt in den Bahnhof Bülow-Strasse und den Blick durch mehrere Wagen. Gerade wenn die Bahn überirdisch fährt sind die vielen Fenster eine hervorragende Sache. Die ergonomisch geformten Sitze sind allerdings einem Denkfehler geschuldet. Es können exakt vier Menschen nebeneinander sitzen. Ich bin heute mit zwei Kindern unterwegs gewesen, die weniger Platz, als ein Erwachsener, einnehmen. Und so sitzt man genau auf dem Ergonomie-Gnubbel.
Phrase des Tages: Aber irgendwas ist ja immer
Wobei es sich für einige Stationen aushalten läßt, so dick ist dieser Gnubbel auch wieder nicht ausgeprägt.

Freitag, 3. August 2007

Freudscher Verschreiber

In einer Mail habe ich heute die Worte "freuzeit-aktiv" gefunden.
Genauso werde ich die nächste Zeit verbringen!
Ab jetzt beginnt die Freuzeit.

Donnerstag, 2. August 2007

Italien an der Elbe

Gestern war mal wieder Hamburg angesagt. Wie immer habe ich mich etwas dicker angezogen und windfest gemacht. Um so überraschender war dann die Mittagspause beim Italiener (genauer bei einer typischen italienischen Mama). Nahezu wolkenfreier Himmel
und somit herrlicher Sonnenschein.
Wer rechnet denn mit so was!?
Naja, die so "verbummelte" Zeit habe ich dann nachts noch drangehängt und bis 1:30 Uhr morgens mein Laptop überredet WLAN mit WPA2 und Debian korrekt zu benutzen. Bisher lief eigentlich alles ziemlich gut, aber bei großen Dateien brach immer wieder die Verbindung weg. Mehr dazu gibt es auf meinem Technik-Blog isolvedit.blogspot.com. Ich wollte hier nur angeben warum es gestern keinen Eintrag gab und der heute etwas knapp ausfällt.

Dienstag, 31. Juli 2007

Wege zum Glück

Wann haben Sie das letzte mal Wolken am Himmel beobachtet?
Einfach nur in den Himmel schauen und sich von vorbeiwehenden Formen inspirieren lassen. Mal alles um sich herum vergessen und sich treiben lassen. Wirklich einfach, aber wirkungsvoll.
Habe mich so wegtrudeln lassen, daß ich diesmal noch nicht einmal ein Photo gemacht habe. Ein 10-Minuten-Urlaub der besonderen Art.

Montag, 30. Juli 2007

Religion und Wissenschaft

Religion = Wissen zu Glauben
Wissenschaft = Glauben zu Wissen

Frei nach A. O. Weber - gefunden in "Ohne Maulkorb" - erstmalig erschienen 1904 (meine Ausgabe stammt von 1919)

Hab dieses Buch aus dem Keller meiner Eltern gerettet, weil die Kreatur auf dem Einband mich faszinierte. Hab heute nach Jahren das erste mal drin geblättert und obiges gefunden.
PS: Nicht zu lang auf das Bild schauen, ist etwas viel zu unscharf.

Sonntag, 29. Juli 2007

Reichstag Berlin

Die heutige Tour haben wir als Touristen verkleidet absolviert. In der eigenen Stadt mit Kamera in der Hand um Sehenswürdigleiten schleichen ist schon irgendwie merkwürdig. Aber Berlin ist meine Stadt und sie interessiert mich.

Begonnen hat alles mit einem Werbespot in dem vom Persil-Schiff die Rede war. In der letztlich begründeten Hoffnung auf kleine Give-Aways - äh früher hätte man wohl Werbegeschenke gesagt - und interessante Eindrücke sind wir einfach mal losgefahren.
Auf dem Schiff gab es viele Details zur Geschichte des Waschmittels, einige Riechspiele und die Kinder haben schmutziges Wasser eigenhändig sauber gezaubert. Zum Abschluß gab es niedliche Kuschel-Mäuse und natürlich eine Waschmittelprobe.

Da der Reichstag in Sichtweite und das Wetter nicht so berauschend war, entstand die Idee in die Kuppel des Reichtags zu gehen (in der Hoffnung, daß die Schlange am Eingang nicht so lang sei).
Große Überraschung: Es gibt einen Seiteneingang für Familien mit Kindern und Gehandicapten. Ich finde dieses Wort viel besser, als behindert! Das haben wir "hinter" dem Reichstag an einem Infostand erfahren, als wir uns ein paar Faltblätter geholt haben. Es hat ca 15 Minuten bis zur Dachterasse gedauert (inkl. Sicherheitsschleuse und warten auf den Fahrstuhl). Unter Impressionen auf der rechten Seite unten gibt es weitere Bilder.
Abschliessend sei noch die Umgebungskarte empfohlen.

Fundstück der Woche:
Am Schiffbauerdamm gibt es ein merkwürdiges Loch in einer Fassade. Es ist genauer ein schmaler Zwischenraum zwischen zwei Häusern, der mit Beton verkleidet ist - bis auf ein schmales Loch am unteren Ende. Ein Blick in den Eingang zeigt einen zugemüllten Schacht an dessen Ende weiteres Graffiti existiert. Es gibt kein noch so eckliges Loch, zu dem es nicht irgendwann einen Menschen gibt, der hineinkriechen will. Eine ungewöhnliche Form urbaner Schätze.
Und: Die Beschriftung "dhp the book." und "get it -->" sind ein gutes Marketing für ein Loch.


Nachtrag: Als wir dann ein Weile im Hauptbahnhof waren (Essen bei den "goldenen Bögen"), gab es eine Absperrung, ca 3 Meter breit und entlang der Brüstung im Untergeschoß 2. Der Bahnsteig darunter war komplett geräumt und ebenfalls gesperrt. Oben stand alle 3-5 Meter ein Polizist oder eine Polizistin. Die Nachfrage ergab: Irgend so ein Depp hat wieder seine Koffer unbeaufsichtigt gelassen.

Dazu passend: Was ist der Unterschied zwischen Touristen und Terroristen?
Antwort: Terroristen haben Sympathisanten!

Samstag, 28. Juli 2007

Trockenheit

Schwitzenden Angesichts
Mit trocknem Hals
Rinnt von hinnen
Klebriges Nichts
Aus süßem Salz
Von des Hauptes Zinnen

Freitag, 27. Juli 2007

Rettungshubschrauber

Am Innsbrucker Platz gibt es eine kleine Wiese, die von hohen Hecken und Bäumen umstanden ist. Mittendrin war ein gelbes Überraschungsei zu finden: Der ADAC-Hubschrauber "Christoph 31". Meinen allergrößten Respekt an den Piloten. Passend dazu stand auf der Busspur ein Streifenwagen der Polizei. Es gab aber sonst nichts zu sehen.

Donnerstag, 26. Juli 2007

Endlich Freitag

OK, eigentlich sind es noch ca 30 Minuten, aber ich hab mich schon lange nicht mehr so auf's Wochenende gefreut. Nicht, daß der morgige Arbeitstag (nur weil es ein Freitag ist) früher beendet wäre oder daß ich morgen faulenzen könnte ... aber was sind schon 8 Stunden ...

Und ich hatte keinen neuen Spam-Kommentar, obwohl ich gestern keinen Eintrag veröffentlicht habe ;)

Dienstag, 24. Juli 2007

Bahnhof Berlin Südkreuz


Am Bahnhof Berlin Südkreuz gibt es eine merkwürdige Veränderung. Am Parkhauseingang Süd auf der "Rückseite" des Bahnhofs werden an die moderne stählerne Fassade Teile alten Gemäuers angeklebt. Üblicherweise werden an historische Gebäude neue angebaut. Hier scheint es umgekehrt zu sein. Das wird den häßlichen Bahnhof nicht wirklich besser machen, aber bin mal gespannt wie es wirkt, wenn es fertig ist.
Frage des Tages: Was sind das für Teile?
Vermutung: Es soll evtl. an den vorher dort befindlichen alten Bahnhof erinnern.
Na mal sehen, ob ich morgen einen weiteren Hinweis finden kann.

Gullydeckel

Beim Stöbern in den Pressemeldungen der Berliner Polizei habe ich mehrere Einträge über geklaute Gullydeckel gefunden. Wie armselig ist das denn bitte schön!?
Die Deckel werden bei Schrottplätzen als Altmetall verkauft. Laut Berliner Morgenpost bringt so ein Deckel 6 Euro.
Tut mir Leid, aber wer das macht gehört mit den von ihm geklauten Deckeln erschlagen.
Und der skrupellose Schrotthehler, der die Dinger entgegennimmt gehört mit dem erschlagenen Typen verprügelt bis er lacht.
Wobei ich zugeben muß, daß mir die neuen Berliner Gullydeckel wirklich gut gefallen.