Spielerei

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Sonntag, 19. Oktober 2008

Frauenparkplatz!?


Eigentlich fallen mir zum dargestellten Sachverhalt keine passenden Worte ein. Wer genau hinsieht, merkt, daß das Ordnungsamt aber bereits tätig war. Am nächsten Tag stand der rosa Einkaufswagen nochmal fast genauso schön.
Merkbefreit und denkresistent, aber das läßt sich mit Geld schon regeln.
Wie kann man sich ausgerechnet mit einer Werbung für eine Rechtsanwalts-Webseite so ungeschickt in Szene setzen?

Was muß in der Person, die das rosane Etwas dort drapiert hat, vorgegangen sein?
[_] Nichts, wieso?
[_] Paßt schon
[_] Frauenparkplatz, möglichst nah an der Ecke
[_] Ist doch extra für mich markiert
[_] Der Wagen ist so gut getarnt, wird schon keiner merken
[_] Wenn's schief geht, ruf ich einfach die aufgedruckte Nummer an
[_] Hey, ich kann doch meine rosa Handtasche abstellen wo ich will
[_] Nö, den trag ich morgen rauf
[_] Kinder, mag ich eh nicht - sollen doch sehen wie sie rüber kommen
[_] *hicks*
[_] ...

Gute Nacht Deutschland!

Mittwoch, 4. Juni 2008

tuerkis hair lines

Das kommt davon, wenn man durch Globalisierung sprachverweichlicht vor sich hin dümpelt (sprich: Im Bus chillen): Da lese ich doch eine Werbebotschaft mit www.tuerkishairlines.de ...
Türkis Hair Lines ?
Was stelle ich mir darunter vor?
Ist das eine Flugline und tragen die Flugbegleiterinnen dort alle türkise Haare?
Ist das ein Friseurladen, wo man auch türkise Stränchen bekommen kann?

Ein Bindestrich hätte Klarheit geschaffen, naja und so hatte ich was zum Schmunzeln.

Guten Flug.

Montag, 21. April 2008

Peinlich

Schlechtes D-Autsch wird ja allenthalben mit schlechtem Ameri-kann-ich gemischt zum Standard erhoben. Aber daß ein Weltkonzern wie [Selbstzensur] sich keinen Marketing-Partner leisten kann, der seine Kundenkommunikation nicht vom japanischen ins englische und übers polnische ins deutsche "übersetzt" ... traurig.
Leute sauft mehr braunes Zuckerwasser, damit untige Zeilen nicht mehr sein müssen:
Vielen Dank. Ihre E-Mail-Adresse registriert wurde und bestätigt!
Jetzt können Sie einen anderen Web-Site, die Eingabe einer neuen URL in der Adressleiste oben oder, wenn Sie es vorziehen, können Sie einfach dieses Fenster schließen

Diese Umfrage wurde von crmmetrix Für www.cokefridge.de - © 2008
Ach so, diese Umfrage wurde ... ja was denn ... verbrochen, zerhackt, lieblos durch babelfish getackert!?

Nachtrag: Feuert diese Web-Fuzzis und ich bau Euch das auch - Ist allemal zielführender, als mich deswegen zu verklagen.

Einen hab ich noch:
SP ist ein sogenanntes MMOG (Massive Multiplayer Online Game) welches, und darin steckt die Besonderheit, komplett über dem Browser gespielt werden kann.
Super, muß ich mal ausprobieren über dem Browser zu spielen. Setz ich mich dann auf den Laptop? Muß ich wohl erstmal ganz genau die Anleitung lesen!

Freitag, 7. März 2008

fonic Aktionscode

Liebe Leser dieses blogs,
die Ihr hier landet, weil Ihr bei der Suchmaschine Eurer Wahl (die meisten nehmen ja die mit den vielen ooooo in der Mitte des Namens) die Begriffe "fonic Aktionscode" eingebt: Was erwartet Ihr?
Es gibt zahlreiche Zugriffe, nie Kommentare und ganz selten mal eine Mail mit der Bitte um einen Aktionscode für fonic.
Warum ist das so?
Schreckt die Tatsache ab, daß ich Name und Vorname verlange?
Inzwischen brauche ich das so nicht mehr, es geht auch ohne.
Einfach Mail an fonic_aktion_von_uwee[at]arcor.de
Ist das senden einer Mail der Abschreckungsfaktor?
Bitte hinterlaßt doch mal einen Kommentar.
Vielen Dank.

Montag, 24. Dezember 2007

Frohe Weihnachten

Was ist eigentlich mit den Preisen für Weihnachtsbäume passiert?
Die Nachfrage regelt den Preis und das System funktioniert offenbar auch mit diesem Wucher. Für eine kleine Krüppelkiefer zahlt man 13 bis 18 Euro, für richtige Bäume ab Einmeterfünfzig ab 30 Euro. Hallo? Jemand zuhause? Wenn man damit eine Patenschaft für einen Förster übernehmen würde, damit die Aufforstung gewährleistet ist ... aber für ein Stück pieksiges Holz.
Ich habe gehört, daß teilweise die Flächen, die vorher für Bäume verwendet wurden, jetzt anders genutzt werden. Eine andere Theorie besagt, daß die Chinesen für die Verknappung verantwortlich sind. Komm, geh weg. Immer, wenn irgendetwas unverschämt teuer wird, waren es die Chinesen.
Ich verstehe es nicht. Ist bestimmt die Diesel-Krankheit. Ein Liter 4711 kostet inzwischen ja weniger (aber nicht, weil es billiger geworden ist) ;)
Allen frohe Weihnachten und gute Geschäfte

Samstag, 27. Oktober 2007

Zeitumstellung

Passend zur Umstellung der Uhren auf Winterzeit, möchte ich mich hier für die wenigen Einträgen der letzten und nächsten Zeit entschuldigen. Ich würde mich gern in eine dunkle Höhle zurückziehen und dort bis zum Sommer durchschlafen. Genug fett könnte ich mir grad noch schnell anfuttern: Neulich im Fabrikverkauf von Bahlsen habe ich mich gefühlt wie ein kleines Kind. Dort standen palettenweise Süßigkeiten. Von aussen ein unscheinbares Backsteingebäude, von innen ein Schlaraffenland. Dort einmal den Bauch vollschlagen und dann den Winter verschlafen ...
Naja, jedenfalls werde ich wohl weniger regelmäßig schreiben. Aber mir geht es gut.

Frage des Tages: Stellt man die Uhr eigentlich vor oder zurück?
Leichte Eselsbrücke: Im Sommer stellt man die Stühle vor das Haus und im Winter stellt man sie in den Schuppen zurück.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Südsee am Südkreuz

Am Bahnhof Südkreuz stehen jetzt auf beiden Seiten in den Vorhallen drei große Palmen. Das macht die Halle etwas wohnlicher. Wobei ich als Nicht-Botaniker finde, daß die kastenförmigen Behälter am Fuß der Riesen ziemlich klein wirken.
Bereitet sich die Bahn damit auf den kommenden Klimawandel vor?
Wenn der nahe Ikea noch ein paar Liegestühle spendieren würde und man zu leichtem Reggae oder Steeldrums einen Caipirinha bekäme ...
Aber halt, der Bahnhof heißt ja Südkreuz nicht Südsee.
Wär doch mal eine Idee für eine Afterwork-Party der besonderen Art. Insbesondere, wenn die S-Bahn weiter so bestreikt wird. Dann kann man den Bahnhof ganz zumachen und zu einer großen Kneipe umfunktionieren. Die zwanzig Zentimeter Sand unter den Füßen kann man ja weglassen ;)
PS: Liebe Event-Manager, die Ihr das lest und es umsetzt - ladet mich doch bitte dazu ein. Allerdings reicht es nicht am Bahnhof auf mich zu warten, da ich seit der Sabotage des Zugverkehrs auf Busse umgestiegen bin.

Montag, 15. Oktober 2007

Ein schöner Tag

Der dritte Tag ohne Stützräder: Lenken klappt ziemlich zuverlässig. Die hohe Kunst des Langsamfahrens gelingt ebenso wie Bremsen und Wenden. Lektion des Tages: Alleine anfahren ohne umzufallen und ohne sich die Pedalen in die Hacken zu rammen.
Das glückliche Lächeln, das allen sagt: "Schaut her, was ich schon kann" - Unbezahlbar
Heute haben wir dann noch eine kleine Nachtfahrt gemacht. Von Unsicherheit keine Spur mehr. Fahren klappt. Sie haben Ihr Ziel erreicht

Rechtschreibfehler des Tages: "Wilkommen in der Welt von Lego" - begrüßt einen der neue Prospekt mit den Neuerscheinungen des Jahres 2007.
Tja, entweder ich habe wieder eine der jährlichen Rechtschreibreformen verpaßt oder ist es dänisch-deutsch?
Ja, auch ich bin nicht frei von Rechtschreibaussetzern und versuche konsequent nach deutscher Rechtschreibung vor 1991 zu schreiben, aber so eine Werbung läßt man doch gegenlesen oder?

Dienstag, 18. September 2007

Timing

Wenn etwas schief geht, dann richtig.
Meistens kurz vor Feierabend, bevorzugt freitags.
Dann klumpt sich der Streß und zieht andere Probleme an wie statisch aufgeladenes Konfetti.
Heute war so ein gefühlter Freitag.
Delphi ist mal wieder abgestürzt und begrüßte mich dann mit "Keine Registrierungsinformationen gefunden". Normalerweise reicht ein erneutes Ausführen des Registrierungsdialogs ... diesmal sind auch noch einige Komponenten kaputt (da hat es wohl die Registry ziemlich zerlegt).
Morgen darf ich wieder nach Köln müssen und natürlich sollte noch einen neue Programmversion verteilt werden.
Wie gut, daß ich noch ein Backup in Form einer virtuellen Maschine habe (und davon hab ich auch noch ein Backup)
Für die verlorene Zeit habe ich leider kein Backup *gäähhn* bin ich müde!

Frage des Tages: Warum geht oft dann etwas schief, wenn man weg will?

Mittwoch, 5. September 2007

Von Wegsein und Heimweh

Habe heute das Büro um- und aufgeräumt. Einer weniger heißt auch den Platz besser nutzen. Das war der halbherzige Versuch auch die Erinnerungen aufzuräumen. War ja klar, daß das nicht funktioniert. Wäre auch schlimm, wenn sich das nur durch das Umstellen der Möbel und den Abbau diverser Rechner und Kabel erreichen ließe.
Bei den Enterprise-Serien haben Raumschiffe eine Signatur hinterlassen, auch wenn sie schon lange weg waren. Genau so eine Signatur hinterläßt auch ein Mensch.
Kurzer Einwurf: Nein, es ist kein Nachruf.
Es gibt bestimmte "Partikel", eine Beleuchtung oder ein Gegenstand oder auch ein Perl-Skript oder der schräg einfallende Sonnenstrahl der einen leeren Stuhl trifft, oft auch ein Geruch und die Erinnerungen werden aktiviert.
Ist schon merkwürdig.
Ich habe gestern schon über das Heimkommen nach Berlin berichtet. Ich denke, daß man von der Heimat eine ähnliche Signatur abspeichert. In Douglas Adams Per Anhalter durch die Galaxis wird so schön von den Auswirkungen des Heimwehs berichtet. Keine Ahnung was es genau ist, aber mir geht es irgendwie ähnlich.
Ich fühle mich gleich wohler, wenn ich wieder in meiner Stadt bin.

Frage des Tages: In welcher Einheit mißt man eigentlich Heimweh?

Hier mal der Versuch einer Herleitung:
Was es schlimmer macht muß oben stehen (Zähler), alles andere unten (Nenner).
Heimweh = Mc * Entfernung * Dauer_der_Abwesenheit / (Anzahl_Kontakte * (Anzahl_ablenkender_Aktivitäten / Dauer_der_Aktivität))
Für die Einheiten gilt dann:
[Heimweh] = 1 * m * s / (1 * (1 / s)) = m * s^2
Hinweis: Mc = Materialkonstante ist sowas wie Veranlagung zu Heimweh ;)

Sonntag, 2. September 2007

9.8 Millionen im Irak gefunden

So behauptet es zumindest eine Mail, die heute im SPAM-Filter gelandet ist. Ich solle mich doch bei Capt.Scott Duke melden, um das Geld in Deutschland anzulegen. Mir würden dann immerhin 35% gehören. Die Mail stammte vorgeblich von einem US-Soldaten, der im Irak über eine Menge Geld gestolpert sei. Angeblich sei die Truhe mit dem gefundenen Geld schon durch einen ahnungslosen Diplomaten nach London geschafft worden. Absender war ein Yahoo-Account, antworten soll ich an eine spanische Mail-Adresse.
Eine moderne Variante der Nigeria-Connection.

Frage des Tages: Was kann man gegen solche dreisten Mails tun?

Nicht antworten - soviel ist klar.
Aber gibt es Internetermittler oder kann man irgendwo Anzeige erstatten? Für mich sieht das nach einem Betrugsversuch aus, aber reicht das oder müßte ich erst geschädigt werden, um das anzeigen zu können?
Für die echten Nigeria-Connection-Mails gibt es Ermittlungsstellen, aber diese neue Masche wird wohl ein Erfolg werden, da niemand dagegen vorgeht.

Anbei die Original-Mail:


Dear weiblicher Vorname

I apologize if I did wrong by contacting.I am Captain Scott Duke, a US MARINE OFFICER. On 24Th July 2007 I and my troops were alerted on the need of some reconstruction works in Haifa Street, a long thoroughfare of high-rise buildings built and occupied by Saddam Hussein when he was alive here in Baghdad.
Immediately we proceeded to the site and as we commence work to our utmost surprise, we discovered an underground bunker in one of the buildings.
Upon investigation of the bunker to my surprise, we discovered one box safely hidden and sealed, I told my men to open the box in order to find out the contents of the box, and when they opened Box, to My Amazement the box contained $9.8 Million us dollars.
I Have kept the Consigment box secured with a Senior United Nation UK Diplomat Smith Williams in London UK to keep for me as i am on my duty in Hafiz Iraq ,
I Did not disclose the contents of the consignment Box to the Diplomat.I told the United Nation UK Diplomat that the Consignment metalic Box Contents Family Treasure Items, to safe keeping for me in London as i am on my duty post in Iraq and i told him that a family friend will contact him for collection of the box.
I am Now looking for a Reliable and Trustworthy person Like you to receive the consignment for me and invest the money for me in your country as i am on my duty in iraq peacefully and legitimate once you reply with your postal address,telephone E-mail,full name and where he will deliver the consignment to you door to door step by the united nation senior diplomat from london Hon Dilp.Williams Smith
You will invest this money in a good investment in your country for the benefit of both of us. i will give you 35% of the total sum for your assistance in helping me to receive the consignment and invest the money,

Please do not Disclose this transaction to anybody as to protect this money between us. i will attached file of my Driver License, US Marine Identity Card,and the trunk consignment box and my picture,for you to know me more.
Haifa Iraq is a hot Zone 24hrs zone as you can see in television and news. i am happy that the consignment is secured in a UK by United Nation Diplomat sealed and lock with the code which i will give you to to open the consignment box when the diplomat deliver the consigment box to you in your country.
Please Remember UK Senior Diplomat does not know the real contents of the box.
contact me to enable me to give you the contact email and telephone number of the diplomat in uk london to contact him with your address to deliver the consignment to you peacefully and legitimate.
i wait for your urgent reply. Email me to my private email address.
capt_dukescott@ozu.es
Best Regards
Captain Scott Duke


Warnung: Nicht auf diese Mail antworten! Aber SPAMer können sich gerne gütlich tun ;)

Donnerstag, 30. August 2007

Niemand ist unersetzbar

Es ist immer nur eine Frage der Tiefe des Lochs, das er reißt.
Nun ist es soweit und ein wirklich guter Kollege aus Berlin ist ab 1.9. nicht mehr da. Zum Glück hat er mir grade 27GB Daten (inkl. Dokumentation) hinterlassen, womit das Loch wenigstens nicht mehr so tief erscheint. Es tut trotzdem weh und mir ist die (nicht von ihm getroffene) Entscheidung nicht wirklich klar.
Viel Erfolg Tom!

Dienstag, 31. Juli 2007

Wege zum Glück

Wann haben Sie das letzte mal Wolken am Himmel beobachtet?
Einfach nur in den Himmel schauen und sich von vorbeiwehenden Formen inspirieren lassen. Mal alles um sich herum vergessen und sich treiben lassen. Wirklich einfach, aber wirkungsvoll.
Habe mich so wegtrudeln lassen, daß ich diesmal noch nicht einmal ein Photo gemacht habe. Ein 10-Minuten-Urlaub der besonderen Art.

Dienstag, 24. Juli 2007

Bahnhof Berlin Südkreuz


Am Bahnhof Berlin Südkreuz gibt es eine merkwürdige Veränderung. Am Parkhauseingang Süd auf der "Rückseite" des Bahnhofs werden an die moderne stählerne Fassade Teile alten Gemäuers angeklebt. Üblicherweise werden an historische Gebäude neue angebaut. Hier scheint es umgekehrt zu sein. Das wird den häßlichen Bahnhof nicht wirklich besser machen, aber bin mal gespannt wie es wirkt, wenn es fertig ist.
Frage des Tages: Was sind das für Teile?
Vermutung: Es soll evtl. an den vorher dort befindlichen alten Bahnhof erinnern.
Na mal sehen, ob ich morgen einen weiteren Hinweis finden kann.

Montag, 23. Juli 2007

Unfall am Innsbrucker Platz


Großeinsatz am Innsbrucker Platz. Mindestens zwei Feuerwehrfahrzeuge und zwei Polizeifahrzeuge mitten auf der Kreuzung. Gaffer gehören ins Gefängnis, daher habe ich nur schnell ein Photo gemacht und mich auf die Pressemitteilungen der Berliner Polizei verlassen ... und prompt nichts gefunden.
Wünschenswerter Weise war es nur reichlich Sachschaden und evtl. eine Ölspur, kein Personenschaden.
Weiß jemand mehr?

Nachtrag: Heute war immerhin noch ein vorne rechts ziemlich verbeultes Auto und eine verzuckerte Öl-/Benzinspur. Damit dürfte der Einsatz der Feuerwehr zumindest teilweise erklärt sein.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Zahnlos

Wie bereits angekündigt war heute die zahnärztliche Behandlung des Großen fällig. Um 7 Uhr morgens das letzte Mal Essen, danach nur Wasser und ab 11 Uhr nichts mehr.
Wir waren in der Stadt unterwegs, sind Straßenbahn gefahren. Einfach irgendwohin. In unserem Fall die M2 vom Alexanderplatz nach Heinersdorf. Das war eine gute Ablenkungsstrategie.
Nach ein paar Minuten auf dem Spielplatz ging es dann zum Arzt. Erstmal alle Spielzeuge im Wartezimmer durchgespielt und es kam endlich der Zaubertrank, der nach wenigen Minuten wirkte. Der Narkosearzt war erstaunt wie gut er wirkte.
Normalerweise dämmern die Kinder nur weg. Meines schlief schnarchend.
Ich bin im Wartezimmer auch eingeschlafen - ganz ohne Trank.
Jetzt kommt der schlimmste Teil:
"Nicht wundern, daß da Blut aus Nase und Mund läuft ist normal" Schock
Es mußten zwei Zähne gezogen werden, zahlreiche überkront und er hatte einen Schlauch in der Nase (im Mund haben ja die Zahnärzte gearbeitet). So gesehen, also schon normal. Für einen Vater, der sein Kind verkabelt sowie mit einer Kanüle im Arm, ausgeschaltet, aus Mund und Nase blutend röcheln hört - nicht.
Nach einiger Zeit driftete er stückweise zurück ins Sein. Natürlich weinte er. Die erste Frage, die klar herauskam: Wo sind wir hier?
Er hat nicht mitbekommen, daß seine Behandlung schon war.
Geduld, Geduld, Geduld.
Naseputzen, Trinken, Mundausspülen ... Alles nach langem Zuspruch und viel Kuscheln.
Zuhause angekommen, gab es sein Lieblingsgericht: Nudeln mit roter Soße, danach Eis von Vanille - jeweils gleich zwei Portionen.
Wenn er morgen dann wieder nur jeweils eine Portion ißt, ist alles wieder beim Alten.
Aber morgen ist ja der Andere dran ...

Dienstag, 17. Juli 2007

mip-mip-mip

Frage: Aus welchem Buch stammt das obige Zitat?
Hinweis: Es ist die "Unterhaltung" von Fröschen.
Wie kann ich mir das behalten und den Rest des Buches vergessen?

Könnte das aus "Trucker, Wühler, Flügel" von Terry Pratchett stammen?

Oder doch aus einem von Douglas Adams? Aber ziemlich sicher nicht aus "Per Anhalter durch die Galaxis" ...

Warum stehen eigentlich nicht alle meine Bücher im Schrank?
Muß wohl auf dem Dachboden stehen ... naja, heute gehe ich da nicht mehr rauf.
Ich werde versuchen das Buch zu finden und hier die Lösung angeben.
Schon komisch, was einem so von Zeit zu Zeit durch den Kopf geht.

Sachdienliche Hinweise auf die mip-mip-mip Frage bitte in den Kommentaren hinterlassen, dann spar ich mir das Suchen.

Samstag, 14. Juli 2007

Fundstück der Woche

Penny
Heute hat ein Cent den Weg zu uns gefunden. Ein echter amerikanischer Cent. Nicht ganz so neu wie der abgebildete, aber gleiches Bildnis.
Frage des Tages: Was ist das für ein Gebäude auf der Rückseite?
Also der Mann auf der Vorderseite und in der Mitte der Säulen auf der Rückseite ist Abraham Lincoln. Die Münze ist zum 150. Geburtstag Lincolns kreiert worden.
Das Gebäude ist das Lincoln Memorial, welches in Washington DC steht, was erklärt warum der Präsident auch auf der Rückseite verewigt ist.
 
Das Lincoln Memorial in der National Mall, 900 Ohio Drive, SW, ist eine Anerkennung an den Präsidenten für seine Leistungen während des Bürgerkrieges 1861-1865. Inspiriert vom Parthenon in Griechenland entwarf der Architekt Henry Bacon das Gebäude. Die 36 Außensäulen repräsentieren die Anzahl der damaligen 36 Staaten bis zu Lincoln's Tod. An der Nordwand steht die Antrittsrede des 16. Präsidenten, an der Südwand die Gettysburg Ansprache. Hier steht auch die 19 Fuß (5,80m) hohe Lincoln Statue des sitzenden Präsidenten. Sie besteht aus 28 separaten Einheiten aus weißem Georgia Marmor. Oberhalb der Statue die Inschrift: "In this Temple, as in the hearts of the people, for whom he saved the Union, the memory of Abraham Lincoln is enshrined forever." Die Fertigstellung der einzelnen Elemente dauerte 4 Jahre.

Anmerkung: Interessantes zum Designer der Münze findet sich hier.

Nachtrag (Sorry, aber der muß einfach sein): Sagt Abraham zu Bebraham: Kann ich mal dein Zebraham?

Donnerstag, 12. Juli 2007

282 Millionen

Heute geisterte die Geschichte eines Bankraubs im Irak durch die Medien. Ersten Meldungen zu Folge wurden 282 Million US-Dollar entwendet. Als das Bankpersonal morgens die Arbeit antreten wollte, war die Bank offen und leer. Vom Wachpersonal keine Spur. Inzwischen waren es dann wohl doch "nur" irakische Dinar.
Ich habe mich gleich gefragt, woher diese irre Summe in einer Bank im Irak kommen kann.
Trotzdem Respekt an die Täter. Die Bank ist ohne jemanden zu bedrohen oder zu verletzen ausgeräumt worden. Mal vorrausgesetzt, daß niemand zur Herrausgabe von Informationen (Safe) oder Schlüsseln erpreßt werden mußte.
Wenn ich mal die ursprüngliche Summe ansetzte, dann wäre das eine logistische Meisterleistung - noch dazu im Irak, wo es viele Kontrollpunkte und allerlei anderer Gefahren gibt.
Oceans 11 auf irakisch.
Vorrausgesetzt, die Wächter waren wirklich die Täter und nicht etwa Opfer der eigentlichen Räuber, die die Wächter haben verschwinden lassen, um den Verdacht auf sie zu lenken. Dann ziehe ich meinen Respekt ganz schnell wieder zurück.
Habe mich dann gefragt, was man als Täter mit soviel Geld machen könnte. Eigentlich fallen mir nur weitere Probleme ein:
  • Das Geld muß ausser Landes
  • Das Geld muß irgendwo sicher geparkt werden bevor es dann gewaschen werden kann.
  • Wie kann man sich ein neues Leben aufbauen ...
  • ... um dauerhaft mit dem Geld auszukommen ...
  • ... ohne sich um seine eigene Sicherheit sorgen zu müssen
Naja, da sich mir diese "Gelegenheit" nicht bietet (und sie auch nicht suche), halte ich es wie meine Entdeckung des Tages: Laaangsaam.

Leider funktionierte der Makromodus meines Handys nicht so wie erwartet, weshalb das Bild leider etwas unscharf ist. In der Realität sah es um Längen besser aus. Eine quietschgelbe Schnecke auf einem blau blitzenden Auto.

Dienstag, 10. Juli 2007

Ein Buch

Ich habe mich gehen lassen.
Mehrere Tage ist mein Blog nun ohne Eintrag geblieben. In dieser Zeit habe ich meinen ersten SPAM-Eintrag in den Kommentaren erhalten. Sollte sich das häufen, muß ich diese moderieren - garnicht lustig. So folgt also die Strafe für kurzzeitige Abwesenheit auf dem Fuße.
Ich gelobe Besserung.
Ich habe mich in der Zwischenzeit mit dem Lesen des Buches Innovation macht Schule beschäftigt. Interessante Aufbereitung zum Thema: Was ist eigentlich Innovation wirklich. Anschaulich aufbereitet macht es Appetit auf mehr.
In die Hände gefallen ist es mir durch einen Blogeintrag auf geistesblitz.de - physische "Beute" eines virtuellen Streifzugs.
Ich denke, ich werde dieses Buch irgendwann wieder in die Freiheit entlassen. Wär schon interessant zu sehen wer es noch alles gelesen hat und sich bei BookCrossing dazu gemeldet hat.

Frage des Tages: Unerwünschte Mails nennt man SPAM. Unerwünschte VoIP-Anrufe nennt man SPIT. Wie nennt man Unerwünschte Blog-Kommentare? SPoC (Spam over Comments)?